Eine Habit-Tracker-App bauen, mit Serien, Check-ins und Diagrammen
Ein Habit Tracker steht und fällt mit einer einzigen Interaktion: dem täglichen Check-in. Dauert er länger als ein Tippen, hören die Leute auf. Anticode kann einen persönlichen Habit Tracker bauen, der alles in Ihrem eigenen Browser speichert und sich auf dem Startbildschirm Ihres Handys installieren lässt, wie die Vorlage Ritualist. Hier erfahren Sie, was hineingehört, wie Sie mit verpassten Tagen umgehen und worin der eine echte Kompromiss besteht.
Die Screens, die ein Habit Tracker braucht
- Heute
- Jede heute fällige Gewohnheit mit einer großen Tippfläche zum Abhaken. Rückgängig machen ist nur ein Tippen entfernt. Mit diesem Screen öffnet sich die App.
- Gewohnheit hinzufügen oder bearbeiten
- Ein Name, wie oft (täglich, an bestimmten Wochentagen oder eine Anzahl pro Woche), ein optionales Ziel wie 20 Minuten oder 8 Gläser, und eine Farbe.
- Verlauf
- Ein Kalenderraster pro Gewohnheit, gefüllte Kästchen für erledigte Tage. Ein Jahr voller Kästchen sehen die Leute lieber als jede Zahl.
- Auswertung
- Aktuelle Serie, längste Serie und Erfüllungsquote der letzten 30 Tage, mit einem einfachen Balken- oder Liniendiagramm.
Alles andere ist optional. Erinnerungen, Tagebuch, Stimmungswerte und Abzeichen erhöhen den Aufwand, und die meisten, die einen Tracker aufgeben, tun es, weil die App jeden Tag zu viel von ihnen verlangt, nicht zu wenig.
Serien ohne schlechtes Gewissen
Ein Serienzähler motiviert, bis er reißt, und wenn ein einziger verpasster Tag 60 Tage auf null setzt, geben viele endgültig auf. Legen Sie Ihre Regeln fest, bevor Sie bauen:
- Wochenziele statt Tagesziele. „Dreimal pro Woche laufen“ kann ein Ruhetag nicht unterbrechen.
- Aussetztage. Ein geplantes Aussetzen (Urlaub, Krankheit), das die Serie pausiert statt beendet.
- Kulanzzeit. Den gestrigen Tag bis heute Mittag noch abhaken lassen, für alle, die abends das Abhaken vergessen.
- Auch den Überblick zeigen. „27 der letzten 30 Tage“ übersteht einen Ausfall, eine Serie nicht.
Legen Sie auch fest, was „heute“ bedeutet. Wer um 1 Uhr nachts abhakt, meint meistens gestern. Eine einstellbare Uhrzeit für den Tagesbeginn (etwa 4 Uhr) löst das unauffällig.
Mit Ritualist oder mit einem Satz beginnen
Die Vorlagengalerie von Anticode enthält Ritualist, einen Habit Tracker, den das Modell von Anticode geschrieben hat. Wenn Sie die Vorlage nutzen, wird die ganze App ohne Modellaufruf und ohne Abzug von Ihren Kontingenten in Ihr Projekt kopiert, und Sie können sie anschließend mit Änderungswünschen umgestalten: „Wochenziele hinzufügen“, „den Verlauf als Jahresraster zeigen“, „Grün für erledigte Tage verwenden“.
Um einen eigenen von Grund auf zu bauen, beschreiben Sie die Gewohnheiten, die Regeln und die Anmutung: „Ein täglicher Habit Tracker für eine Autorin: geschriebene Wörter als Zahlenziel, Lesen als Ja/Nein und handyfreie Vormittage. Zuerst die Wochenansicht. Serien mit einem Aussetztag pro Woche. Ruhig, dunkel, große Tippflächen.“ Das Modell schreibt den Tracker als eine App, die im Browser läuft, mit im Code gezeichneten Diagrammen und einem Check-in-Screen für die Bedienung mit einer Hand.
Wo Ihre Daten liegen
Anticode-Apps laufen in einer Sandbox ohne Netzwerk. Ein hier gebauter Habit Tracker sendet Ihre Check-ins also nie an einen Server, auch nicht an den von Anticode. Gewohnheiten und Verlauf werden in dem Browser gespeichert, den Sie nutzen, und sind beim nächsten Öffnen der App auf diesem Gerät wieder da. Bei einer privaten Gewohnheit wie Therapieübungen oder weniger Alkohol ist das ein Vorteil, den man auf dem Begrüßungsbildschirm ruhig nennen sollte.
Jede veröffentlichte Website lässt sich außerdem als App auf Handys und Computern installieren, mit eigenem Symbol und einer Offline-Ersatzseite. Auf dem Startbildschirm Ihres Handys installiert, öffnet sich der Tracker wie jede andere App, und genau diesen Check-in ohne Umwege wollen Sie.
Der Kompromiss: keine Synchronisierung
Weil nichts das Gerät verlässt, gibt es keine Synchronisierung. Haken Sie auf dem Handy ab, zeigt Ihr Laptop nichts davon. Wenn Sie die Websitedaten im Browser löschen oder ein privates Fenster nutzen, geht der Verlauf verloren. Zwei Gewohnheiten helfen: Nutzen Sie den Tracker nur auf einem Gerät, und bitten Sie um einen Export- und Import-Button (eine Datei, die Sie selbst speichern und laden), damit Sie Ihren Verlauf umziehen oder eine Sicherung behalten können.
Was er nicht kann
- Keine Push-Erinnerungen. Die App kann keine Benachrichtigungen senden, wenn sie geschlossen ist. Nutzen Sie für Erinnerungen die Erinnerungen oder den Kalender Ihres Handys.
- Keine Partner, die mitverfolgen. Den Fortschritt mit einem Freund oder Coach zu teilen, erfordert gemeinsame Daten, und die gibt es in der Sandbox nicht.
- Keine Gesundheitsdaten. Die App kann keine Schritte, keinen Schlaf und keine Herzfrequenz von einer Uhr oder Gesundheits-App lesen; so etwas wird eingetippt.
- Kein Produkt für viele Nutzer. Wenn Sie eine Habit-App mit Konten und Synchronisierung öffentlich anbieten wollen, gibt der Next.js-Export einem Entwickler einen Ausgangspunkt mit Datenbank und Anmeldung.
Häufige Fragen
Ist die Habit-Tracker-App privat?
Ihre Check-ins bleiben in Ihrem eigenen Browser auf Ihrem Gerät. Anticode sieht nur, dass die veröffentlichte Seite aufgerufen wurde, gezählt ohne Cookies.
Kann ich meinen Tracker mit der Familie teilen?
Sie können den Link teilen, und jede Person bekommt auf ihrem eigenen Gerät einen eigenen, leeren Tracker. Ihre Daten und die der anderen vermischen sich nie.
Kann er auch Zahlen erfassen, nicht nur Ja oder Nein?
Ja. Bitten Sie um Gewohnheiten mit einem Zahlenziel (Minuten, Seiten, Gläser) und ein Diagramm der Werte im Zeitverlauf.